Worin unterscheiden sich Testreferenzjahr- und DIN 4710 Wetterdaten?
Die Wetterdaten nach DIN 4710 und die TRY-Klimadaten unterscheiden sich hinsichtlich Datengrundlage, Genauigkeit, Extremwerten und Rechenaufwand. DIN 4710 – Summenhäufigkeit Die Summenhäufigkeit nach DIN 4710 beschreibt die mittlere jährliche Häufigkeit von Außenluftzuständen. Grundlage sind:
- stündliche Messwerte der Lufttemperatur
- relative Feuchtewerte
- daraus berechnete Wasserdampfgehalte
- wie häufig bestimmte Außenluftzustände auftreten
- konkrete Tage
- Uhrzeiten
- Betriebszeiten der Anlagen
- Extremwerte sind enthalten
- schnelle Berechnungsdauer
- Auslegung kann überprüft werden
- keine Betriebszeiten auswertbar
- nur etwa 400 Werte repräsentieren ein Jahr
- 24 Stunden den mittleren Tagesgang eines Monats
- Betriebszeiten können berücksichtigt werden
- schnelle Berechnungsdauer
- nur 288 Werte repräsentieren ein Jahr
- keine Extremwerte enthalten
- basiert auf Mittelwerten
- realen Witterungsabschnitten
- meteorologisch angepassten Übergängen
- typischen Jahresmittelwerten der jeweiligen Region
- Heiztechnik
- Raumlufttechnik
- Gebäudesimulationen
- Anlagensimulationen
- alle 8760 Stunden eines Jahres
- realistische Jahresverläufe
- Betriebszeiten können berücksichtigt werden
- hohe Genauigkeit für Simulationen
- sehr zeitintensive Berechnung